BONN. Die Weltklimakonferenz in Bonn ist beendet. Alle Hintergründe zur Konferenz sowie aktuelle Nachrichten zu den Ergebnissen gibt es hier im Liveticker zum Nachlesen.

Nach langem Ringen in der Nacht einigten sich die 195 Staaten am Samstagmorgen zuletzt auch in wichtigen Finanzfragen. Dabei ging es unter anderem um einen älteren Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels.

Freitag war der letzte Tag der Weltklimakonferenz. Weit über 28.000 Gäste besuchten Bonn während der vergangenen Tage, mit Al Gore und Arnold Schwarzenegger, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Merkel gab bereits prominente Gäste auf der Cop23. Wir haben Sie in unserem Liveticker über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/themen/dossiers/Klimakonferenz

Jeder kann was tun! Veränderung beginnt bei uns selbst!

Müll, Wasser- und Ressourcen-Verschwendung davon hat jeder schon gehört. Den ökologischen Fußabdruck kennen nur wenige. http://de.myclimate.org/de/?gclid=EAIaIQobChMI7rjBke3L1wIV1RXTCh2f6AnqEAAYBCAAEgJdsvD_BwE

Kleine Information kann große Wirkung haben.

Plastikmüll

60% des Obstes und 66% des Gemüse ist verpackt.. Am besten lose kaufen!

Klopapier/Küchenrollen

Nur mit blauen Engel kaufen, denn die bestehen aus 100% Altpapier. Das spart bis zu 60% Energie und bis zu 70% Wasser.

Benutzen Sie Geschirrhandtücher und Lappen statt Küchenrollen. Möglichst spätestens täglich wechseln (Bakterien/Keine).

Kühlschrank

Ein Kühlschrank sollte immer gut gefüllt sein und halten Sie Ordnung, damit Sie alles schnell finden. (Warme Luft)

Backofen

Vorheizen ist bei modernen Backöfen eigentlich Energieverschwendung. Nutzen Sie die Restwärme von ca. 15 Minuten bei einer Backdauer von mehr als 40 Minuten.

Kochen

Gemüse einfach Garen, so sparen Sie Wasser und Strom und Kochen nur mit Deckel.

Abwasch

Das Geschirr im Geschirrspüler bitte nicht vorspülen.

Pfandflaschen

Machen keinen Plastikmüll, sind jedoch schwerer als Plastikflaschen und haben dadurch beim Transport höheren Benzinverbrauch. Bei Wasser ist Leitungswasser aufbereitet mein Favorit. https://leitungswasser-trinken.de/

Obst 

Reifes regionales Obst finde ich optimal für unseren Geschmack und die Gesundheit.

Im April hat ein Apfel aus Argentinien eine bessere Ökobilanz, weil er frisch geerntet wurde, während die deutschen Äpfel monatelang im energieintensiven Kühlhaus gelagert wurden. Im November liegt der CO2-Verbrauch der argentinischen Äpfel dagegen fünfmal höher als der frisch geerntete einheimische Apfel. Wissen sollte man auch, dass ein Apfel der zwei Jahre alt ist in Deutschland als frisch gilt. Regional kann auch heißen: gekauft in Frankfurt und der Apfel kommt aus dem Schwarzwald oder Hamburg.